Einer der bedeutendsten Momente während einer kirchlichen Trauung, darin wird man sich einig sein, ist der Zeitpunkt des Ringtausches. Diesem Moment geht zumeist eine lange Suche nach dem passenden Trauringpaar voraus, denn der Markt für Ringe ist größer denn je. Viele Anbieter haben unzählige Schmuckstücke im Angebot in allen Farben, Formen und aus allen möglichen Materialien. Als besonders wertvoll und werterhaltend gelten nach wie vor Ringpaare aus Gold und Silber. Seit tausenden von Jahren findet Gold für Trauringe Verwendung, es ist eines der wertvollsten Materialien auf dem Planeten. In Verbindung mit lupenreinen Diamanten oder sogar Brillanten wird ihr Wert schnell unbezahlbar und für jede Frau ein begehrtes Schmuckstück.

Auch bei den Trauringen verwenden Schmuckhersteller bevorzugt Gold und Silber – auf Wunsch der Kunden versteht sich. Die Beliebtheit von goldenen Trauringen ist nie abgerissen. Aber mittlerweile werden viele andere Materialien zum Kauf angeboten und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Titanschmuck ist nur ein Beispiel für die vielfältige Auswahl bei Ringen und deren verarbeitetes Material. Er soll besonders hautverträglich sein und vor allem Menschen mit einer Nickel-Allergie helfen. Schmuck aus Gelb- und Weissgold tragen nämlich Anteile von Nickel in sich, die zu Hautreizungen und im schlimmsten Fall zu Allergien führen können.

Das Tragen des Eheringe oder Trauringe nimmt in Deutschland, Österreich und einigen anderen Ländern eine besondere Stellung ein. Hier wird der Trauring am so genannten Ringfinger der rechten Hand getragen. Zuvor wird, zumindest in den meisten Fällen, der Verlobungsring an der linken Hand abgelegt. Weltweit hat sich allerdings eine andere Tradition durchgesetzt: Der Trauring wird in den USA, in der Schweiz sowie in fast allen südlich gelegenen Ländern am Ringfinger der linken Hand getragen, um ihn näher beim Herzen zu haben. Diese Tradition geht auf die Antike zurück. Dort war man der Meinung, dass eine Ader vom Ringfinger der linken Hand direkt zum Herzen und damit zur Liebe führt. Von da an wurde an dieser Tradition festgehalten.

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